Platz 5 unseres Restaurants 1873 im Trendmagazin Graubünden Geht Aus!

Wir freuen uns, dass unser Bergrestaurant 1873 zum fünftbesten Restaurant in Graubünden gewählt wurde.

Quelle: GRAUBÜNDEN GEHT AUS! Magazin 2017 / 2018

Das Hotel Bellevue Wiesen macht seinem Namen alle Ehre. Die Aussicht vom 1873 gebauten Hotel auf der Sonnenterrasse Wiesen ist berückend. Auf der anderen Talseite liegt der kleine Walser Weiler Jenisberg mit dem bekannten kleinen Kirchlein; eine einzige Familie wohnt dort noch ganz-jährig. Dahinter eine majestätische Berg-kette, die jetzt, im Spätherbst, bereits vom ersten Schnee überzuckert ist.

Das Restaurant 1873 ist geschmackvoll und dezent eingerichtet. An den getäferten Wänden hängen Fotos aus einer Zeit, als Frauen im nahen, mondänen Davos noch in Röcken über die Pisten sausten. Zur Jahreszeit passend offeriert die Speisekarte Wild. Alles sei allerdings nicht mehr vorhanden, erklärt uns der Kellner. Was der Küche zu verzeihen ist; das Hotel Bellevue Wiesen steht zwei Tage vor Saisonschluss. Ein heisses Süppchen ist an einem solchen Tag aber wohl zu vertragen und auch zu haben. Die Wiesner Alpheusuppe (Fr. 10.–), die wir aufgetischt erhalten, duftet nach Bergwiesen und einem sonnigen vergangenen Sommer.

Das Restaurant bietet als Vorspeisen aber auch recht Exotisches: beispielsweise Apfel-Mango-Suppe mit Thunfischwürfeln in Sesam-Ingwer-Mantel (Fr. 19.–) oder ein schnittiges Duo von Polenta und Ziegenfrischkäse (Fr. 13.–). Neben den auf Wild ausgerichteten Hauptspeisen gibt es den «Bellevue»-Champion, ein Schnitzel nach Wiener Art mit lauwarmem Kartoffelsalat und hausgemachtem Preiselbeerpüree vom Schwein (Fr. 29.–) oder vom Kalb (Fr. 43.–). Vegetarier dürfen sich über hausgemachte Gnocchi mit Stilton-Sauce und Kürbiswürfel freuen (Fr. 25.–). Dazu passt ein edles Tröpfchen aus dem gut bestückten Weinkeller.

Das hochwertige Leitungswasser («Ava digl Parc Ela») wird für drei Franken pro sieben Deziliter angeboten, davon geht ein Franken in Umweltbildungsprojekte des Vereins Parc Ela. Wir gönnen uns zum Schluss mit dem Kürbis-Pie noch etwas Süsses, einen Kürbiskuchen nach altem britischem Rezept, der schmeckt – und wie!

Ein Espresso, ein letzter Blick auf das erhaben in den Himmel ragende Tinzenhorn – und schon ist es wieder Zeit zu gehen.